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Wearing a Martyr's Crown |
5/7 |
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Metalnews
Wenn es um Marios Iliopoulos geht, kann man davon sprechen, dass er ein nach Schweden ausgewanderter Grieche ist, oder dass er sein Instrument anstandslos beherrscht. Nicht unerwähnt sollte aber auch bleiben, dass der gute Marios auch noch ein gewaltiges Stehaufmännchen ist! Da bricht ihm vor dem letzten Album, „A New Disease Is Born“, die komplette Mannschaft weg und keine zwei Jahre später musste er sich schon wieder ein neues Team zusammenschustern.
Bezüglich des Openers hatten NIGHTRAGE ja schon seit jeher immer einen ziemlichen Kracher am Start und da macht auch diesmal „Shed The Blood“ keine Ausnahmen/Gefangenen. Fette Gitarren, groovige Strophe und ein Refrain, der in Erinnerung zu bleiben weiß. Auffallen tut hier auch sofort, dass sich die mittlerweile zweite Nachbesetzung von Schreigott Tomas Lindberg diesem um ein weiteres Mal frappierend ähnelt – da gibt’s schlimmeres! Auch ist „Wearing A Martyr"s Crown” wieder um einen ganzen Zacken härter, als der vergleichsweise doch recht schwache Vorgänger. So richtig geändert hat sich im Hause NIGHTRAGE aber dann trotzdem nicht wirklich viel. Nach wie vor gibt es Melodic Death Metal der virtuoseren Variante, hier und da einmal aufgelockert durch Akustik- Passagen. Dass dabei „Abandon“ in manchen Momenten sehr an die ruhigen Einlagen von IN FLAMES „Whoracle“ erinnert, kann als liebevolle Hommage gewertet werden. Auch bei Marios Iliopoulos Gitarrenstil sollte man mittlerweile wissen was passiert, wenn dieser sich seine Klampfe umschnallt. Da wird so ziemlich jede freie Minute auf den elf Liedern genutzt, um mal schnell ein Solo oder eine melodische Lead-Melodie herauszuwürgen! Das klingt zwar meistens toll, kann aber auch recht schnell anstrengend werden.
Schön zu hören, dass sich die schwedisch/griechische Galeere NIGHTRAGE nach dem laschen „A New Disease Is Born“ ein weiteres Mal wieder auf Kurs befinden. Das Resultat der Kapperfahrt ist ein gutes Melodic Death Metal-Album geworden, welches aber leider nicht ganz die Frische des Debüts der Truppe erreichen kann. Anspieltipps: Besagter Opener, „A Grim Struggle“ und „Failure Of All Human Emotions”. |
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